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Hallo !MARCS-Leser! Nun, da schon so viele Beiträge von Euch bei uns eingetroffen sind, möchte ich endlich auch etwas zum Thema schreiben... Vorher möchte ich noch allen Danke sagen für ihre mutigen Beiträge... Wenn man sich die Logs der Server ansieht, merkt man, das "!MARCS" sehr intensiv gelesen wird. Macht weiter so! Wir haben das Thema "FREUNDSCHAFTEN" gewählt, da es uns selber im Moment sehr beschäftigt. Jepp! Ich beginne mal so: ENTTÄUSCHT... Ja! Das hast Du mich mal wieder! Du belügst Dich doch selber mit Deinem Benehmen, wenn es um Freundschaft geht! Die Dinge, die Du tust sind doch nur Schein und Spiel... Also meine Freundschaften haben etwas mit "Vertrauen geben" und mit "sich auf jemanden verlassen können" zu tun! (...) Denk mal darüber nach! Vielleicht muß Dir das halt auch mal gesagt werden. Man kann man sich ja ändern und eigentlich habe ich Dich ja recht gerne! Du weißt das! ... Dies ist ein Ausschnitt aus einem "Brief" zwischen zwei Menschen, die sich Gedanken machen über ihr Umfeld. Daran ist zu erkennen, das manche (?) Menschen untereinander Freundschaften suchen. Was im inneren dieser Menschen vorgeht, bleibt natürlich verborgen. Ich weiß nur, daß ich schon in ähnlichen Situationen war und das solche Dinge sehr mühsam sind... Meine Einstellung gegenüber Freundschaften hat sich während meines Lebens stark geändert. "Schuld" daran waren auch einige Schlüsselerlebnisse in den letzten paar Jahren, die mich auch im weiteren Sinne extrem stark beeinflusst haben. Früher waren Freunde diejenigen, die halt mit mir rumhingen; mit denen ich mich "gut verstand" und lustige Sachen unternonnen habe. Heute würde ich diese Leute eher als meine Kumpels bezeichnen... Zu einer Freundschaft gehören weitere Dinge. Dinge, wie sie im obigem Brief schon beschrieben sind, aber noch mehr. Ich habe sehr schöne Erfahrungen mit Freunden gemacht und will sie nicht mehr missen. Ohne meine Freunde wäre mein Leben um vieles ärmer... Ich brauche meine Freunde, um mal Dampf abzulassen, um mich mal anzulehnen und meinen Kummer loszuwerden. Es ist fantastisch, wenn man dazu mehrere Menschen aus verschiedensten Bereichen hat, bei denen man dann "zu Hause" ist. Gut! Es gibt auch "sowas", wie eine Freundin :-) Klar! Aber das ist wieder was ganz anderes... Ich denke, man bekommt beides unter einen Hut! Manchmal versuchen andere, sich in Freundschaften einzumischen, sie zu stören oder gar kaputt zu machen. Motiviert duch die unterschiedlichsten Gründe wird da schon mal sehr unfair gekämpft, gelästert und abgeschirmt. Ich habe solche Dinge auch schon selber erlebt und finde es sehr bedauerlich, daß so viel daran kaputt gegangen ist. Diese Attacken können sehr verletzend sein und viel zerstören... Wissen diese Leute nicht, was sie anrichten, oder wollen sie nur tiefe Wunden hinterlassen? Ich weiß es nicht. Vielleicht sind sie neidisch, weil sie unfähig sind, eine eigene intakte Freundschaft zu führen. Solche Menschen sind sehr zu bedauern... Ok! Das war`s für heute! so long... tom aus der !MARCS-Red. (19.07.97) P.S.: Viele Leute glauben, daß ein Freund immer für einen dazusein hat und sich "täglich" melden muß. Ich denke, daß diese Sichtweise sehr gefährlich ist. Man muß aufpassen, daß man ähnlich, wie bei einer Partnerschaft seine Freunde nicht einsperrt und erdrückt. Es gibt Situationen und Momente, in denen Freunde einem nicht weiterhelfen können. Auch macht jeder mal Fehler oder hat mal eigene Dinge im Kopf... Manchmal ist man völlig alleine. Oft ist man aber auch selber daran Schuld oder glaubt nur, daß man alleine ist. In Wirklichkeit ist immer jemand da, wenn es brennt... |