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LESERBRIEF: ZUM THEMA ORIENTIERUNGSLOS(?) |
tanja: 2000-03-26 |
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Druckversion
XXL-Version
Jeder ist irgendwann in seinem Leben auf der (ewigen?) Suche nach etwas. Jedoch in junger Vergangenheit macht sich eine Orientierungslosigkeit gerade bei der jungen Generation immer breiter...
Leserbrief:
Hallo Spilo,
euer neues !MARCS ist echt schoen geworden. Ich
hoffe, dass ihr weiter so voran kommt.
Zum Thema "Orientierungslos" moechte ich folgendes
anmerken:
Es ist ein sehr interessantes Thema, da es
wirklich jeden irgendwie betrifft. Jeder ist
irgendwann in seinem Leben auf der (ewigen?) Suche
nach etwas. Jedoch in junger Vergangenheit macht
sich eine Orientierungslosigkeit gerade bei der
jungen Generation immer breiter. Die Gesellschaft
gibt nicht mehr den Halt, den sie frueher gegeben
hat. Ziele und Werte sind nur noch sehr unscharf
oder ganz abgeschafft, obwohl sie doch fuer jeden
wichtig sind.
Angebot regelt die Nachfrage: das trifft hier
nicht zu. Ich kenne viele Jugendliche, die gerne
Orientierung - vielleicht etwas Halt - haetten,
jedoch werden diese Wuensche nicht gehoert.
Die Industrie stellt sich natuerlich auf diese
Situation ein und versucht, Profit daraus zu
schlagen. Ich denke da nur an diese Tamagochis
oder an die ganzen
Cyperhelden im Fernsehen und Computerspielen...
Richtig Halt gibt das natuerlich nicht und der
Hunger nach Fuehrung bleibt ungestillt, wandelt
sich oft in Einsamkeit oder Gewalt um...
Hoffentlich gibt das nicht mal einen grossen
Knall, denn ein solches "Orientierungsvakuum"
hatten wir schon einmal, bis dann jemand kam, und
das "Zepter" in die Hand genommen hat. Dieser
"jemand" hiess damals Adolf. Und heute?
Gruesse...
Tanja.
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