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GEDANKEN: MEDIEN - SPIEGEL DER GESELLSCHAFT!? |
spilo: 2000-08-01 |
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XXL-Version
In der letzten Ausgabe habe ich versprochen, dass ich zum Thema "Medien - Spiegel der Gesellschaft!?" noch etwas nachreichen werde. In diesem Thema sind gleich zwei Worte enthalten, die so viel beschreiben können, dass die Festplatte des !MARCS-Servers nichtausreichen würde, um alles zu diskutieren, was man dazu beitragen könnte: Medien und Gesellschaft...
Hallo !MARCS-Leser,
die JuMM2000 ist nun vorbei, viel mehr Zeit habe ich jedoch nun auch
nicht, da...
In der letzten Ausgabe habe ich versprochen, dass ich zum Thema "Medien -
Spiegel der Gesellschaft!?" noch etwas nachreichen werde.
In diesem Thema sind gleich zwei Worte enthalten, die so viel beschreiben
können, dass die Festplatte des !MARCS-Servers nicht
ausreichen würde, um alles zu diskutieren, was man dazu beitragen
könnte: Medien und Gesellschaft.
Medien: Ein Medium ist nüchtern gesehen ein Mittel, über das
Informationen ausgetauscht werden. Das !MARCS bedient sich auch
eines Mediums: dem Internet, ein s.g. "Neues Medium"; ein Medium, dass
noch sehr frisch ist und vielleicht ungeprägt.
Gesellschaft: Ein Begriff, den ich so alleine garnicht mag. Trotzdem ist
es oft ein treffender Begriff. Gesellschaft, Volk, Masse...
Damit sind wir eigentlich bei dem Punkt, auf das unser Thema hinaus laufen
sollte: Medien für die "Masse": Zeitung, Radio,
Fernsehen: Massenmedien.
Technisch gesehen bedeutet das Vervielfältigen von Information oder
das "Rausblasen" von Information über Sendeanlagen und Satelliten eine unglaubliche
Errungenschaft.
Früher dauerte es eine Ewigkeit, bis Information, Meinungen,
Nachrichten einen grösseren Personenkreis erreichten. Oft
veränderten sich auch Inhalte oder die Aktualität wurde von den
Ereignissen überrollt...
Heute können binnen Bruchteilen von Sekunden Millionen von Menschen
erreicht werden.
Eine solche Technologie ist sehr mächtig; können doch durch
deren Benutzer Meinungen gebildet, Politik gemacht und sogar ganze
Völker gegeneinander aufgehetzt werden.
Doch wer hat die Technologien in der Hand? Wer hat die Kompetenz, damit
umzugehen? Wie wird die Güte der Qualität im Umgang mit diesen Techniken
sichergestellt?
Diese Mediengestalter haben schnell erkannt, dass die Masse (oder besser
Menschen) das Medium dann akzeptieren, wenn sie es konsumieren. Es
entstand und entsteht eine Medienkultur, die sich der "Gesellschaft", oder
besser den Gesellschafts(ziel)gruppen anpasst. Verpackt in viel Action,
Musik oder "oben ohne" wird die Message rübergebracht. Die Quote
zählt: je mehr konsumieren, desto besser. Qualität?
Ursprünglich sollten die Medien vielleicht Nachrichten
verbreiten; nüchtern und trocken, wie man es vielleicht von
"früher" her kennt: "Wir senden das Zeitzeichen für einundzwanzig Uhr: -peep, peep, peep, peeeeeep."
Heute sind wir an einem Punkt angelangt, an dem die
"Nachricht" nicht mehr nackt rüberkommt, sondern verpackt mit viel
Unterhaltung konsumiert wird. Häppchen für Häppchen...
Gesunde und selbständige Meinungsbildung oder Vorfiltrierung nach dem Motto: die Nachricht muss unterhalten?
Oft ist die Bootschaft "nur dumme Werbung". Oft jedoch auch nicht. Kann
man da noch unterscheiden zwischen Fiktion und Wirklichkeit, zwischen
Tatsache und Meinung?
Mal sehen, wie die "Neuen Medien" darauf reagieren, in der theoretisch
jeder zum Kanalbetreiber werden kann. Ich bin gespannt, ob die
Gesellschaft wirklich das darstellt, was ich in den
"Massenmedien" sehe; pardon: gesehen habe. Ich habe Peter Lustig gut zugehört: "ABSCHALTEN!" - Das Fernsehgerät ist
abgeschafft: -mangels Qualität -. *1)
Das Radio fliegt bald hinterher. Die GEZ möge mir nochmals verzeihen...
spilo.
*1) Ich möchte nicht alle TV-Produktionen über einen Kamm ziehen.
Sicherlich gibt es in der TV-Welt einige sehr engagierte Leute, die gute Arbeit machen
und dagegenhalten. Jedoch stehe ich zu meinem "Urteil" als aussenstehender Betrachter,
der das Fernsehen im Gesamten sieht. Trotzdem an alle diese Leute: WEITER MACHEN! Ich lasse mich gerne wieder davon
überzeugen, dass Ihr "gelernt" habt...
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