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BUCHTIPP: GLAMORAMA VON BRET EASTON ELLIS |
rolf: 2001-11-19 |
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Druckversion
XXL-Version
Dieses Buch ist: Herrlich Trivial, Herrlich Sureal, Herrlich Brutal und Herrlich Genial!
Bret Easton Ellis schafft es auch in diesem Werk wieder auf eine meisterliche Art und Weise, langweiligste Dinge derart spannend und lustig zu erzählen, dass man ihm seitenlange Beschreibungen von Anzügen, Autos und Muskelpartien gerne verzeiht.
Er übertreibt so brutal, dass man glaubt es gäbe keine Leute wie Victor Ward in der Wirklichkeit.
Doch die Wirklichkeit ist etwas schwer fassbares in den Büchern des Autors des Bestsellers �American Psycho�, der mit Christian Bale in der Hauptrolle auch verfilmt wurde.
Glamora erzählt die Geschichte von Victor Ward;
Victor ist jung, schön, ehrgeizig und natürlich wie alle hippen Leute in New York
Permanent gelangweilt und auf Drogen.
Irgendwann jedoch, zwischen unzähligen Shows und Werbeaufnahmen, zwischen wildem Sex und der Eröffnung eines Clubs, zerbricht die heile Welt des jungen Mannes.
Er verschwindet aus New York und begibt sich auch eine gefährliche Reise.
Er wird in internationalen Terrorismus verwickelt und erlebt die tiefsten Abgründe
menschlicher Grausamkeit;
und dabei weiss er nicht was davon Wirklichkeit und was Fiktion ist.
Aber er weiss auch nicht ob ihn das stört, den:
�Je besser man aussieht, desto mehr sieht man�.
Brett Easton Ellis ist ein Genie auf seinem Gebiet,
dem Gebiet der bitterbösen Satire und Gesellschaftskritik.
Ich hätte nicht gedacht das er seinen �American Psycho� noch toppen kann,
aber mit Glamorama ist es ihm eindeutig gelungen.
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