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GEDICHT: GLAUBE ingeborg schäfer-siebert: 2002-06-20

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Zwischen Hass, Feindschaft und Schrecken


Unsere Tage sind voller Fragen
und unsere Nächte voller Ängste.
Wie kann all das geschehen,
von Menschen getan?
Wo bleibst du, Gott?


Uns erschreckt die Unerbittlichkeit der Handelnden,
wir fühlen uns ausgeliefert ihren Entschlüssen,
ausgeliefert aber auch dem Bemühen,
dem Grauen Einhalt zu gebieten.
Siehst du uns, Gott?


Die Menschen dieser Welt berufen sich auf dich,
dabei nennen sie dich mit verschiedenen Namen;
sie fordern, dass deine Ordnungen gelten sollen.
Aber hören sie dich überhaupt?
Wo bist du, Gott?









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