Der Tod ist ein gerechter Mann, alle müssen einmal sterben. Nur das Wie, das unterscheidet sich von Mensch zu Mensch.
Unter dem Titel "Verschiedene Todesarten" veröffentlichte das "Welt-Neuigkeits-Blatt" am 1. Juli 1914 - sinnigerweise in der Ausgabe, in der der Mord am österreichischen Thronfolger Erzherzog Ferdinand am 28. Juni 1914 in Sarajevo in allen Einzelheiten geschildert wird - unter anderem folgende Gedankensplitter:
Der Kondukteur liegt in den letzten Zügen.
Der Spirituosenhändler hat den Geist aufgegeben.
Der Vegetarier hat ins Gras gebissen.
Der Geistliche hat das Zeitliche gesegnet.
Das Stubenmädchen hat der Herr zu sich genommen.
Das Modell ist vom Tode gezeichnet.
Der Zerstreute hat dieses Leben mit einem anderen vertauscht.
Ein kleines Gedicht für einen Menschen, den ich sehr liebe.
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KURZGESCHICHTE
WAS WAR PASSIERT?
Mit dieser Frage beschäftigten sich bis zum 5. November 1997 nicht nur Anwälte, Psychologen und Gutachter, sondern auch ich. Ich, der am 6. Dezember 1996 einen tragischen Autounfall mit verhängnisvollem Ausgang hatte.