STUFF: Dezember 2003  
















!MARCS young electronic magazine lebt von eurer Unterstützung! Schreibt uns eure Ideen und Gedanken! Schreibt uns eure Kritik und empfehlt uns weiter!

Eure !MARCS Redaktion
KOMMENTAR: GRüNDE FüR DIE KATASTROPHALE WAHLBETEILIGUNG kirschi: 2004-06-15

Druckversion
XXL-Version

Die EU-Wahl ist geschlagen- mit den ein oder anderen Überraschungen, doch schlussendlich hat sich an der Kräfteverteilung im EU-Parlament wenig geändert. Die Wahlbeteiligung war jedoch in den meisten Ländern auf einem katastrophal niedrigen Niveau. Einfache Erklärungen ziehen jedoch nicht immer!


Während lediglich Zypern und Malta eine hohe Partizipation bei den EU-Parlamentswahlen aufweisen konnten, blieben alle anderen EU-Neulinge unter dem Durchschnitt der erweiterten Union. Österreich hat sich diesem Mittelwert zumindest genähert und eine ähnliche Wahlbeteiligung wie die großen EU-Staaten Deutschland und Frankreich erreicht.

Ist es nun das Desinteresse der Bürger an Europa, welches diese allgemein niedrigen Werte EU-weit beschert hat, oder etwa der Glaube des Volkes, das EU-Parlament sei ein geldsaugender Tropf, der wenig bis gar keine Entscheidungsgewalt besitze?

Ein Blick auf andere Demokratien belehrt die Analytiker eines Besseren. In den Vereinigten Staaten, wohl unumstritten die größte Demokratie der Welt, liegt die Wahlbeteiligung bei Präsidentschaftswahlen selten über 50 Prozent. Und in der so auf Bürgerbestimmung ausgerichteten Direktdemokratie der Schweizer stimmen bei Volksbefragungen ebenfalls nur ein Drittel der Wahlberechtigten ab. Kann man ein so zustande gekommenes Gesetz noch dem Volkswillen zuschreiben?

Wie auch immer Wählerstromanalysen oder Umfragen zu den (Nicht-)Wahlmotiven glaubhaft machen werden wollen: Kann es nicht ebenso gut möglich sein, dass die Wähler und Wählerinnen Europas durch die flächendeckend populistischen und lediglich auf innenpolitische Themen fixierten Wahlkämpfe eine apathische Anwiderung erzeugt haben?

Gastartikel von unserem Partnermagazin "net-thinkers" www.net-thinkers.de


Weitere Artikel von kirschi


JAM | STUFF | NUTS
home | this month | guestbook | forum | archive | search
impressum | links | shop
 
ARCHIVE: ARTIKEL VON KIRSCHI
KOMMENTAR
KANNIBALE IN DEUTSCHLAND VERHAFTET

Kaum zu glauben, aber wahr - In Hessen hat ein 41-Jähriger gestanden, einen 42 Jahre alten Mann getötet und zertstückelt verspeist zu haben. Das ganze zeichnete er auf Video auf. Welcher Teufel kann diesen Menschen wohl geritten haben?

ARCHIVE: ARTIKEL VON KIRSCHI
REPORTAGE
EINE ZWEITE AMTSPERIODE BUSHS LäSST NICHTS GUTES ERWARTEN

Nach der Wiederwahl eines der umstrittensten Präsidenten ein kleiner, kurzer und deshalb auch unvollständiger, jedoch trotzdem bezeichnender Rückblick auf vier Jahre Außenpolitik unter George W. Bush, der nichts Gutes für die Zukunft erahnen lässt.

ARCHIVE: ARTIKEL VON KIRSCHI
REPORTAGE
TROJA - EIN MYTHOS KEHRT WIEDER

Ein neues Kinoepos lässt die antiken Helden des Homer in Gestalt von Holywood-Sternchen wie Brad Pitt wieder aufleben. Dabei ist nicht einmal gesichert, ob der Trojanische Krieg und sein hölzernes Pferd nicht nur eine packende Dichtung eines blinden Poeten war.

ARCHIVE: WEITERE ARTIKEL
Alle Artikel von kirschi findest du hier.
 

© 1997 - 2026
!MARCS

electronic magazine

driven by
IBM RS/6000
and apache

Mit ICRA
gekenn-
zeichnet